• Einblicke

Fünf wichtige Trends in der Lieferkette und Verpackung, die 2026 zu beobachten sind

Die Lieferketten gehen unter anhaltendem Druck ins Jahr 2026. Geopolitische Spannungen, handelspolitische Veränderungen, Kostenvolatilität und regulatorischer Druck verändern weiterhin die Art und Weise, wie Produkte beschafft, verpackt und transportiert werden. Die folgenden Trends zeigen auf, wo die größten Veränderungen stattfinden und was sie in der Praxis für die Verpackungs- und Lieferkettenstrategie bedeuten.

Anhaltende Unsicherheit prägt die strategische Planung

Die Zahl der Störungen oder Risiken in der Lieferkette ist nach wie vor hoch. Eine aktuelle Studie von Maersk ergab, dass mehr als 78 % der Fachleute im Bereich Lieferkette davon ausgehen, dass geopolitische und handelspolitische Belastungen ihre Geschäftstätigkeit in den nächsten 12 bis 24 Monaten beeinträchtigen werden, was bestätigt, dass diese Volatilität nicht nur vorübergehend ist.1 .

Da eine Rückkehr zur Stabilität nicht in Sicht ist, verlagern Unternehmen ihren Fokus von kurzfristigen Lösungen hin zu langfristiger Stabilität.

Was dies in der Praxis bedeutet:

  • Planung für mehrere Störungsszenarien, nicht für ein einziges „wahrscheinliches“ Ergebnis
  • Standardisierung von Verpackungssystemen, die regionen- und streckenübergreifend funktionieren

Resilienz hat Vorrang

Jahrelang waren Lieferketten auf Geschwindigkeit ausgelegt. Schnellere Lieferungen, kürzere Vorlaufzeiten, größere globale Reichweite. Im Jahr 2026 ändern sich die Prioritäten. Geschwindigkeit ist nach wie vor wichtig, aber Resilienz hat Vorrang.

Unternehmen bewegen sich weg von einer reinen Beschleunigung hin zu Systemen, die darauf ausgelegt sind, Schocks abzufangen und auch bei veränderten Bedingungen weiterzulaufen. Transformation und Innovation rücken in den Mittelpunkt der strategischen Planung, wobei der Schwerpunkt verstärkt auf Vorsorge, Flexibilität und langfristiger Stabilität liegt. Auf dem Papier mag der Fortschritt langsamer erscheinen, in der Praxis ist er jedoch weitaus nachhaltiger.

Wie BCG feststellt2 , verfolgen viele Unternehmen eine „Resilienz-Kosten”-Strategie und betrachten Investitionen in die Flexibilität der Lieferkette als Wettbewerbsvorteil, selbst wenn dies höhere Kosten oder längere Vorlaufzeiten bedeutet.

Was dies in der Praxis bedeutet:

  • Längere Vorlaufzeiten oder höhere Vorlaufkosten akzeptieren, um Stabilität zu gewinnen und sich auf die langfristige Strategie zu konzentrieren
  • Priorisieren Sie Verpackungs- und Logistikoptionen, die die Auswirkungen von Störungen begrenzen.

Der Kostendruck lässt nicht nach

Der Kostendruck bleibt ein wichtiges Thema in den Vorstandsetagen und lässt nicht nach. Energie, Transport, Materialien, Arbeitskräfte und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften belasten weiterhin die Lieferketten. In einer Umfrage zu den Aussichten für die Fertigungsindustrie im Jahr 20253 gaben 78 % der US-amerikanischen Hersteller an, dass die Unsicherheit im Handel weiterhin ein Hauptanliegen ist und sie einen Anstieg der Inputkosten um 5,4 % erwarten, während die Frachtkosten 2025 um 3,5 % gestiegen sind und voraussichtlich weiter steigen werden4 .

Was dies in der Praxis bedeutet:

  • Bewertung von Verpackungsentscheidungen auf der Grundlage der Gesamtkosten, nicht des Stückpreises
  • Reduzierung des Materialverbrauchs und Optimierung des Verpackungsdesigns zur Begrenzung der Kostenbelastung bei Transport und Lagerung
  • Wo immer möglich, auf wiederverwendbare Systeme zurückgreifen, um die Kosten zu stabilisieren

Kontextdaten übernehmen die Führung

Bei Verpackungen geht es nicht mehr nur um Schutz. Im Jahr 2026 wird zunehmend erwartet, dass sie Flexibilität unterstützen, indem sie entscheidungsrelevante Daten liefern. Intelligente und vernetzte Verpackungen können Einblicke in Zustand, Standort und Handhabung liefern, wobei die Informationen eher in Form von Warnmeldungen und Entscheidungen als in Form von Dashboards dargestellt werden.

Diese Veränderung spiegelt sich in den Marktdaten wider: Der weltweite Markt für intelligente Verpackungen wird bis 2026 voraussichtlich 34 Milliarden US-Dollar überschreiten5 . Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung von Verpackungen als Quelle für Informationen zur Lieferkette und nicht nur als passive Komponente.

Was dies in der Praxis bedeutet:

  • Abstimmung intelligenter Verpackungsdaten mit Logistik und Bestandsplanung
  • Daten nutzen, um Probleme zu verhindern (proaktive Warnmeldungen), statt sie nachträglich zu erklären

Regulierung und Berichterstattung beeinflussen Verpackungsentscheidungen

Regulatorische Rahmenbedingungen wie die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR), digitale Produktpässe und strengere Anforderungen an die Recyclingfähigkeit prägen zunehmend das Verpackungsdesign und die Dokumentation weltweit.

Im Jahr 2026 müssen Unternehmen sich auf obligatorische Berichterstattung, strengere Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit und Verpackungsdesigns einstellen, die eher durch Vorschriften als durch Präferenzen bestimmt werden, und sich dabei an mehrere Rechtsordnungen und Standards anpassen.

Was dies in der Praxis bedeutet:

  • Auswahl von Verpackungslösungen, die von Natur aus den gesetzlichen Vorschriften entsprechen
  • Vorbereitung auf verstärkte Dokumentation und Rückverfolgbarkeit über Märkte hinweg

Ausblick

Die Trends, die das Jahr 2026 prägen werden, weisen in eine Richtung: Lieferketten und Verpackungen müssen agil und für Belastungen ausgelegt sein. Die Frage ist nicht mehr, was schiefgehen könnte, sondern ob Ihre Systeme bereit sind, wenn es doch einmal schiefgeht. Jetzt ist es an der Zeit, neu zu bewerten, wo in Ihrer Lieferkette Risiken liegen und welche Rolle Verpackungen bei deren Management spielen.

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